Hochhaus Heuwaage: Rückbau startet Ende Januar 2026

Anfang Jahr beginnen die Arbeiten zum Ersatzneubau Hochhaus Heuwaage (Steinenvorstadt 77/79). Nach der Bauplatzinstallation und der Entkernung wird das bestehende Gebäude Schritt für Schritt bis Ende 2026 zurückgebaut.

Im Auftrag der Eigentümerin, der Basellandschaftlichen Pensionskasse (blpk), setzt deren Vertreterin Adimmo AG auf der Grundlage des Studienauftrages aus dem Jahr 2017 in den nächsten fünf Jahren einen zeitgemässen Neubau, das Hochhaus Heuwaage, um. Die blpk investiert rund CHF 92 Millionen in den Rückbau des bestehenden Gebäudes und den modernen Neubau. Die Allreal Generalunternehmung AG wird das Projekt als Totalunternehmerin umsetzen.


Arbeitsbeginn Ende Januar 2026 – Bezug voraussichtlich Anfang 2031

Die Planung sieht vor, dass Ende Januar 2026 mit dem Rückbau des bestehenden Gebäudes begonnen werden kann. Diese Arbeiten werden bis Ende 2026 abgeschlossen. Läuft alles nach Plan, kann Anfang 2027 der Aushub der Baugrube für das neue Gebäude starten. Das Hochhaus Heuwaage ist voraussichtlich Anfang 2031 bezugsbereit.

Die Bauherrin setzt sich dafür ein, die Belastungen für die Nachbarschaft und die Umgebung während der gesamten Arbeiten möglichst gering zu halten. Trotzdem lassen sich gewisse Emissionen und Einschränkungen nicht vermeiden. Unter anderem wird die heutige Durchfahrt aus der Steinenvorstadt zum Birsig-Parkplatz während der gesamten Bauzeit für Autos gesperrt. Die Zugänglichkeit aller umliegenden Liegenschaften bleibt gewährleistet. Aus Sicherheitsgründen werden die unmittelbar neben dem heutigen Hochhaus gelegenen Parkplätze des Birsig-Parkplatzes aufgehoben.

Während des Rückbaus des bestehenden Gebäudes wird der Baustellenverkehr in Absprache mit den Behörden wie folgt geführt: Die Zufahrt der Lastwagen zur Baustelle erfolgt über den Birsig-Parkplatz. Der Abtransport des Abbruchmaterials wird über die Steinenvorstadt in Richtung Heuwaage-Viadukt realisiert. Bis der niedrigere Verbindungsbau Steinenvorstadt 77 zurückgebaut ist, fahren einzelne leere Lastwagen teilweise von der Steinenvorstadt her an die Baustelle heran und verlassen diese auf dem gleichen Weg. Für die Sicherheit wird jederzeit gesorgt. Allfällige Auswirkungen auf den Durchgangsverkehr an der Heuwaage werden bei Bedarf vor Ort rechtzeitig signalisiert.


Städtebauliche Aufwertung

Seit seiner Fertigstellung im Jahr 1955 prägte das bestehende Hochhaus das Stadtbild an der Heuwaage in Basel. Sieben Jahrzehnte später hat das Gebäude seinen Lebenszyklus überschritten. Nach vertiefter Prüfung wurde eine Sanierung als nicht realisierbar eingestuft und 2017 ein Studienauftrag für einen Neubau durchgeführt, um so auch das stadträumliche Potenzial auszuloten.

Das neue Hochhaus nach dem Entwurf der Architekten Miller & Maranta schafft eine städtebauliche Aufwertung an der Heuwaage. Das umlaufend zugängliche Erdgeschoss mit einem Platzbereich zur Steinenvorstadt bildet den Auftakt zur städtebaulichen Entwicklung des Heuwaage-Areals und des gesamten Birsigbogens.

Durch seine spezifische Form vermittelt der fünfeckige Neubau als hohes Haus zwischen der Innenstadt und den umgebenden Quartieren und fügt sich in die Stadtsilhouette ein. Die gitterartige Struktur des Gebäudes erlaubt eine gewisse Durchlässigkeit und stellt einen Bezug zu den historischen Hochpunkten der Altstadt her.

Ab Anfang 2031 bietet der Neubau auf 21 Stockwerken Platz für Einzelhandel, Gastronomie, Büros und insgesamt 66 zeitgemässe Mietwohnungen in unterschiedlichen Grössen. Mehr erfahren


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